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josua 
SF Member
    

Dabei seit: 16.12.2007
Beiträge: 591
Land: Schweiz
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Hallo
Ich habe auch lernen müssen, dass bei Fröschen und Reptilien FZ etwas anderes bedeutet. Wo bei Reptilien meist wie beschrieben gefangen und dann als FZ deklariert werden, so meint FZ bei Fröschen, dass ein Froschgebiet auf einem bestimmten Gebiet als Farm deklariert werden und die Tiere von dort gefangen werden, wo sie sich auch immer wieder vermehren und somit erhalten. Die Farm ist also das Gebiet eines Bauern, das zum Terri erklärt worden ist. Habe jemanden kennen gelernt, der dort war und mir erklärt hat, wie das läuft.
Ich selber kaufe keine WF oder FZ, doch ich kenne viele, welche gute Erfahrungen gemacht haben damit. Doch man muss die ersten paar Monate bei den einzelgehaltenen Tieren täglich das Haushaltspapier, auf dem sie sich befinden wechseln, da sie sich ansonsten selbst vergiften. Viele machen den Fehler WF (hier schliesse ich jetzt mal FZ mit ein), welche ja noch giftig sind, in Gruppen halten oder sogar zu andern Arten tun, bevor diese das Gift verloren haben.
Abstriche ergaben meist, dass die Tiere eigentlich gesund gewesen wären und die Lösung bleibt offen. Doch abgesehen von den Tieren, welche auf Grund von Stress sterben, stirbt die Grosszahl an Vergiftung, was eigentlich noch ironisch ist ! Grossimporteure machen diesen Fehler aus Kostengründen meist selbst schon, so dass die Tiere in der Regel nicht mehr lange leben. Dazu kommt der erhöhte Stress beim Transport in Gruppen. Also bei WF sich gut über den Importeur informieren ist wichtig.
Also wenn du Wildfänge der Oophaga typographa (blue jeans) möchtest, welche als eher heickel gelten, dich auf jeden Fall zuerst gut informieren!!! Der Vorteil ist bei WF, dass sie die Jungtiere viel zuverlässiger hochziehen als NZ, welche bei typographa sowieso eher schwer zu kriegen sind. Eine Alternative wäre Oophaga pumilio "Almirante", die gibt es auch mit blauen Beinen, allerdings mit einem Violetstich.
Mit mehreren Männchen hatte ich bei den Pumis noch nie Probleme, ich kenne einige, welche Pumis in Gruppen mit mehreren Männchen in 50er Würfeln züchten, diese müssen aber gut bepflanzt sein. Ich empfehle eher ein bisschen grössere Terris für 5er Gruppen.
So viel von meiner Seite, wobei ich das meiste auch von andern Fröschlern gelernt habe, doch so soll es ja sein !
Josua
__________________ www.taggecko.ch
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12.04.2010 22:16 |
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josua 
SF Member
    

Dabei seit: 16.12.2007
Beiträge: 591
Land: Schweiz
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Hallo Wildvet
Etwas spät doch noch eine Antwort. Ich würde die Behälter nicht zu gross wählen, auch wenn ich nicht für Tierhaltung in kleinen Terris bin. Hier geht es aber darum, dass das Gift den Tieren entzogen wird, damit sie sich nicht selbst (und evt. andere Terribewohner) vergiften.
Zudem, sollen die Tiere gut beobachtet werden können. Ich würde da eine Fläche mit der Grösse eines Haushaltpapieres empfehlen, ein Haushaltspapier und eine Versteckmöglichkeit rein tun. Das ganze immer schön feucht halten und bei Pumis ein mittleres Froschtransportböxchen gefüllt mit Torf und vielen Springschwänzen reinstellen. Das Haushaltspapier mindestens alle zwei Tage wechseln in den ersten beiden Monaten. Im dritten so jede Woche. Da dies für die Tiere ziemlich viel Stress bedeutet, ansonsten die Tiere möglichst in Ruhe lassen. Als Versteck evt. ein Froschhäuschen. So können die Tiere drin bleiben während das Papier gewechselt wird.
Nach drei Monaten und den nötigen Tests dürfen die Tiere ins Terri. Es ist aber nicht selten, dass wegen dem Stress Tiere sterben, die Quote ist aber immer noch um ein mehrfaches besser als wenn man sie einfach ins Terri setzt, da sie dann fast sicher sterben.
Kurz, lieber Nachzuchten als Wildfänge (auch Farmzuchten genannt). Nachzuchten (Pumis) halte ich in der Regel einige Zeit in einem Becken (40x40x60), welches schwach bepflanzt ist (zwei Bromelien und Moos am Boden). So kann man sie gut beobachten. Ist alles ok dürfen sie ihr neues Heim beziehen. In den ersten Tagen beobachte ich sie aber sehr gut, da es immer wieder Wildfänge, welche nicht eingewöhnt sind, gibt, welche als NZ verkauft werden. Magern die Tiere ab, so empfehle ich Version A, viel Springschwänze und Stress minimieren.
Am besten zuerst beim Züchter vorbei schauen. Leider ist schon vielen die Freude an Pumilios vergangen, weil sie diese Dinge nicht beachtet haben.
Josua
__________________ www.taggecko.ch
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14.05.2010 01:17 |
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