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roro
Gast
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11.07.2012 13:05 |
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Mamba 
Certified Member


Dabei seit: 30.08.2006
Beiträge: 463
Land: Austria
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| Nur das so die natürliche Selektion von kranken, kaum lebensfähigen Tieren hinfällig wird und jedes "Chrüppeli" (entschuldigt den Ausdruck) so überlebt, und auf das denke ich wollte (auch) Giftnatter hinaus. |
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Das ist nicht oder wenigstens nur sehr bedingt richtig.
Zum Einen ist nicht jedes Tier, das nicht selber schneiden kann und den Weg in's Leben findet, automatisch krank oder schwach, zum Andern nicht jedes Tier, das seine Eischale problemlos aufschneidet und schlüpft, vital und stark.
Selektionsmethoden gibt's nun wirklich effizientere, das geht schon bei der Zulassung zur Zucht los und endet bei der postnatalen Selektion.
Wenn ein Tier zu schwach zum Leben ist, stirbt's oft auch trotz dieser "Ausstiegshilfe", auf der anderen Seite kann man gelegentlich sehr starke Tiere, die einfach nur Pech haben, retten.
Fehlende Eizähne, zu früh abgebrochene Eizähne, eine unglückliche Lage im Ei, Riesenwuchs der Schlüpflinge und damit erschwerte Bewegungsmöglichkeit können Gründe für's Nicht-Aufschneiden und Nicht-Schlüpfen sein. Die Konsequenz für diese Tiere ist jämmerliches Ertrinken.
Ich schneide auch gelegentlich auf, wenn ein Gelege überfällig ist, oder wenn sich bei einem Ei nach dem ersten Ritzer längere Zeit nichts mehr tut.
Das generelle Fenstern aller Eier hat jedoch mit diesen gelegentlichen Eingriffen bei offensichtlichem Bedarf nicht viel zu tun.....
__________________ Peter Zürcher
www.reptilienzoonockalm.at
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12.07.2012 09:45 |
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roro
Gast
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Original von Mamba
| Nur das so die natürliche Selektion von kranken, kaum lebensfähigen Tieren hinfällig wird und jedes "Chrüppeli" (entschuldigt den Ausdruck) so überlebt, und auf das denke ich wollte (auch) Giftnatter hinaus. |
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Das ist nicht oder wenigstens nur sehr bedingt richtig.
Zum Einen ist nicht jedes Tier, das nicht selber schneiden kann und den Weg in's Leben findet, automatisch krank oder schwach, zum Andern nicht jedes Tier, das seine Eischale problemlos aufschneidet und schlüpft, vital und stark.
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Ich habe nirgends ausschliesslich auf starke oder schwache Tiere geschlossen, nur soviel, dass es eine der ersten Selektionsmethoden nebst dem "Absterben" der Eier ist (wäre)... aber nur dann wenn man nicht nachhilft.
Was meinst du mit "das geht schon bei der Zulassung zur Zucht los"?... meinst du damit die Auswahl der Zuchttiere?
Und mir ist kein Halter bekannt der nach der Geburt selektioniert... jedenfalls keiner der dies öffentlich bekundet.
Ich finde es zT. einfach bedenklich was alles "grossgezogen" wird ... wobei ich nicht die Tiere hier im Thread von Dani meine!
Und wie verhält sich das "Fenstern" bei Schlangen wenn diese gar noch nicht so weit entwickelt sind?
Sterben dann die Tiere womöglich?... nach meinen Erfahrungen mit Gecko- oder auch Agameneiern ist die Sterberate sehr hoch wenn man zu früh anritzt, aus was für Gründen auch immer man das macht.
Gruss roro
Ps: Sorry Dani für's OT, aber interessiert mich einfach. Und wenn's dir nicht in den Thread passt kann gelöscht werden... mach es bei meinen Post's hier selber... oder auch (über) ein Mod 
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12.07.2012 13:00 |
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Mamba 
Certified Member


Dabei seit: 30.08.2006
Beiträge: 463
Land: Austria
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| Ich habe nirgends ausschliesslich auf starke oder schwache Tiere geschlossen, |
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wie soll man Deine Bemerkung sonst verstehen, wenn Du das Absterbenlassen von entwickelten, schlupfreifen Tieren als taugliche und zielführende Selektionsmethode taxierst?
Und es gibt durchaus Halter, die nach der Geburt/dem Schlupf noch selektionieren. Vielfach muss das ja auch nicht der Halter tun, sondern die Natur übernimmt das. Dass ein Tier selbständig schlüpft, sagt nach meinen Erfahrungen sehr wenig über seine Lebensfähigkeit und seine Zukunft aus - genauso wenig trifft die Kehrseite zu, nämlich dass Tiere, die eine Schlupfhilfe in Form eines kleinen Schnittes brauchen, zwangsläufig schwach und kümmerlich sein müssen.
Über das Fenstern kann ich nichts sagen - ich praktizier' das nicht. Diese Sitte unterscheidet sich, wie schon erwähnt, sehr vom gelegentlichen, anlassbezogenen Aufschneiden.
Diese Diskussionen enden leider fast immer in einer Art Glaubenskrieg, wobei die vehementen Ablehner jeglicher Manipulationen logischerweise keine Vergleichsmöglichkeiten und Erfahrungswerte haben und die immer wieder auftauchenden Einwände mehr auf Hörensagen, Annahmen und Vermutungen als auf tatsächlichem Wissen beruhen.
Einige meiner Nachzuchten der letzten Jahre, die etwas Schlupfhilfe gebraucht haben, sind zu stattlichen, vitalen Exemplaren herangewachsen, während andere, selbständig geschlüpfte, sich im Nachhinein als Kümmerlinge erwiesen haben.
Die Tiere sterben selbverständlich nicht, wenn Eier sorgfältig aufgeschnitten werden. Würden die Königspythonzüchter sonst dieses generelle Fenstern praktizieren, wenn dieses Risiko bestünde?
__________________ Peter Zürcher
www.reptilienzoonockalm.at
Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Mamba am 12.07.2012 13:52.
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12.07.2012 13:26 |
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roro
Gast
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@ Mamba und Giftnatter
Dennoch bleibt für mich ein fahler Beigeschmack, egal ob es sinnvoll ist oder nicht Eier anzuritzen, denn in der Natur wird so selektioniert.
Original von Mamba
Diese Diskussionen enden leider fast immer in einer Art Glaubenskrieg, wobei die vehementen Ablehner jeglicher Manipulationen logischerweise keine Vergleichsmöglichkeiten und Erfahrungswerte haben und die immer wieder auftauchenden Einwände mehr auf Hörensagen, Annahmen und Vermutungen als auf tatsächlichem Wissen beruhen.
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Und wie du vlt. rausliest könnte man sagen dass ich da durch meine Erfahrungen (vorwiegend mit Gecko- und Agameneiern), wo "das Rumfingerln" an den Eiern meist negative Folgen für das Tier gehabt hatte, eher auf der Seite stehe "der Eier Eier sein lässt", eben durch die Prägung durch Negativerfahrungen .
Dennoch, und darum frage ich nach, möchte ich mir auch ein Bild machen was ein "Anritzer" dazu bewegt und was allenfalls die Folgen wären/sind.
Und glaubt mir, ich weiss auch das Komplikationen beim Schlupf nicht unbedingt auf ein schwaches/nicht lebensfähiges/deformiertes Tier schliessen muss... genau wie umgekehrt auch nicht.
Dazu habe ich schon ein paar NZ "zuviel" gehabt, inkl. der selektiven Auslese der Zuchttiere, um nicht zu wissen wie es eben auch "laufen" kann.
Gruss roro
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12.07.2012 21:26 |
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