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Fütterung und Anreize bei diversen Arten

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    • Hallo zusammen

      Ich finde es immer wieder amusant wie viel über den Fütterungsintervall von Schlangen diskutiert wird.

      Ich hab für mich folgende Regel festgelegt: wenn die Wirbelknochen der Schlange deutlich erkennbar sind, dann ist sie zu dünn. Ich füttere Jungtiere am Anfang alle 5 Tage, subadulte Tiere alle 7-10 Tage und adulte Tiere alle 14-21 Tage. Wenn eine meiner Schlangen das Futter nicht will, dann muss sie halt bis zur nächsten Fütterung warten.

      Ich bin der Meinung, dass viel zu schnell dramatisiert wird. Ich pflege ein paar Futterspezialisten, bei Königspython ja keine Seltenheit und bis jetzt haben es alle überlebt. Bei meinen Schlangen liegt der Rekord von Futterpause bei 9 Monaten. Was passiert ist? Sie hat ganze 200 g abgenommen... Da sie jedoch vor der Futterpause 2245 g wog, beträgt die Abnahme weniger als 10% Körpergewicht. In meinen Augen durchaus vertretbar.

      Es ist bei meinen Jungtieren 2 mal vorgekommen, dass sie das Haus futterfest verlassen haben und bei den neuen Besitzer nicht mehr fressen wollten, auch nicht nach der Eingewöhnungsphase. Nach längerem nachhacken, hat sich dann herausgestellt, dass die neuen Besitzer die Schlangen jeden Abend aus dem Terrarium geholt haben und mit ihnen Fernsehen wollten. Damit möchte ich nur sagen, dass jedes Handling Stress für die Schlange bedeutet und das Fressverhalten stark beeinflussen kann. Ich möchte auch keinem User irgendwas unterstellen, ich berichte nur über meine Erfahrungen. Ich persönlich handle meine Schlangen nur wenn absolut notwendig, spricht Terrariumreinigung, Gewichtskontrolle oder wenn das Tier sich auffällig verhaltet und kontrolliert werden muss. Zum kuscheln habe ich meine Katzen und wer denkt, dass seine Schlange zahm wird wenn er sie möglichst viel herumtragt, der hat vergessen, dass Schlangen Wildtiere sind und es ein Leben lang bleiben.

      Meine Lieblinge erhalten natürlich ausschliesslich Futter von frostnager.ch. Top Service und top Qualität :thumbsup:

      Gruss,

      Manuela
      Gruss,

      Manuela

      ———————

      Ich werde nie verstehen, warum man immer als böse gilt, wenn man nur ehrlich und direkt ist.
    • Hallo zusammen

      Ich Lese immer wieder über Gewichtskontrolle. Da ich von dem TA erfahren habe woran gut erkenbar sie ob eine Schlange zu dün oder zu dick ist frage ich mich wieso braucht es eine Gewichtskontrolle. Wenn es nötig ist in welchen abständen?

      @Manuela
      Du hast geschrieben:
      Ich füttere Jungtiere am Anfang alle 5 Tage, subadulte Tiere alle 7-10 Tage und adulte Tiere alle 14-21 Tage.

      bis wann ist es ein Jungtier ab wann ein adulte? Und subadult hör ich das erste mal währe das wie jugentliches tier

      Gruss
      Manu
      lise & hodge
      Dani
      Yellow, Pünktchen & Zweispiz
    • Hallo Manuela

      Es ist richtig, dass wenn man seine Tiere regelmässig beobachtet, einem Veränderungen am Tier auffallen. Da ich jedoch 23 Schlangen pflege, dient mir die Gewichtskontrolle vor allem dazu, eventuelle Veränderungen besser zu dokumentieren und um mir einen besseren Überblick zu verschaffen. Mir wird zwar nachgesagt, dass ich ein gutes Gedächtnis besitze, aber auch das hat seine Grenzen ;) .

      Ich wiege meine Tiere so alle 3 Monate und halte das Gewicht in der App Time2Feed fest. So habe ich die Möglichkeit die Gewichtsveränderungen meiner Tiere, über Jahre als Diagramm festzuhalten und zu bewerten. Die Gewichtskontrolle ist für mich massgebend um zu entscheiden, ob ein Tier für die Winterruhe geeignet ist oder um zu beurteilen ob, es sich so entwickelt wie ich mir das vorstelle.

      Eine Bekannte von mir hat vor einigen Jahren eine Kornnatter übernommen und trotz regelmässiger Fütterung, nahm das Tier ab anstatt zu (Tier war im Wachstum). Anhand der mir zugetragenen Informationen, habe ich ihr angeraten, eine Kotprobe des betroffenen Tieres einzusenden und siehe da... Die Belastung mit Oxyuren (Würmer) war mit +++ echt besorgniserregend. So ein Resultat deutet auf eine fortschreitende Verwurmung hin.

      Ich bin der Meinung, dass jeder selber wissen muss ob er seine Tiere regelmässig wiegt oder nicht, für mich ist es ein zusätzliches Hilfsmittel um den Gesundheitszustand meiner Tiere zu prüfen.

      Ich erfasse die Gewichte meiner Tiere nun schon seit einigen Jahren und habe vor allem bei den Jungtieren Abweichungen feststellen können. Ich hatte bereits Jungtiere mit ähnlichem Geburtsgewicht, mit gleichem Fütterungsrythmus, mit der selben Futtertiergrösse. Trotzdem haben sich einige Jungtiere besser und schneller entwickelt als andere... Denke ist wie bei uns Menschen... Es gibt gute Futterverwerter und schlechte Futterverwerter ;) . Diese Angaben dienen mir also auch dazu, dass Futterangebot den Bedürfnissen meiner Tiere anzupassen.

      Ich sortieren Jungtiere, subadulte und adulte Tiere nicht nur nach Alter, sondern auch nach Gewicht. Bei meinen Königspython ist alles unter 400 g ein Jungtier. Ein subadultes Tier ist ein Tier welches nicht mehr als Jungtier angesehen werden kann, jedoch noch nicht Geschlechtsreif ist. Sobald die Männchen ein Gewicht von 800 g und die Weibchen ein Gewicht von 1200 g erreichen, sind sie für mich ausgewachsen (es ist klar, dass Schlangen ein Leben lang wachsen, aber die Hauptwachstumsphase ist dann abgeschlossen). Meine Tiere erreichen dieses Gewicht nach ca. 2 bis 3 Jahren, je nach Tier und Fresslaune.

      Ich kann hier nur über die von mir gehaltenen Schlangenarten berichten. Gehe davon aus, dass nicht alle Schlangen den selben Wachstumsrythmus haben. Auch zu bedenken ist, dass notorische Futterverweigerer mit 5 Jahren noch wie ein Jungtier aussehen können. Darum ist es immer gut, wenn man ungefähr weiss, wie alt das Tier ist.

      Gruss, Manuela
      Gruss,

      Manuela

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      Ich werde nie verstehen, warum man immer als böse gilt, wenn man nur ehrlich und direkt ist.
    • Katja Krause schrieb:

      hey @ rico,

      ohje, geben die spitzkopfnattern auch so ein abwehrsekret ab wenn ihnen was nicht passt :( ....?!..
      beissen sie eigentlich richtig zu, sprich mit umschlingen oder eher kurze abwehr bisse ?


      @Michael Linder
      lese gerade noch das du deinen nattern kücken gibst :)

      richen sie davon nicht unangenehm wenn sie kücken bekommen ?,
      hatte mal ein netzpython bekommen, der mit kücken gefüttert wurde, ich dachte er wäre schon tot,
      er roch sehr unangenehm :(....
      @Katja Krause
      jop, wenn meine gestresst wurden, haben sie ein weissliches Sekret aus dem Anus (oder den Drüsen) abgesondert. Und dieses riecht aber echt übel. Den geruch bekommst du kaum noch aus der Nase wenn da die volle Ladung kommt. (könntest meinen du hättest es mit einem Stinktier und nicht mit einer Schlange zu tun)
      Es waren tendenziell eher abwehrbisse. Also kurz und intensiv. Aber nichts mit packen und umschlingen. Denke das Tier kann einschätzen, ob sich ein Würgeangriff lohnt oder nicht.
      So war es zumindest bei mir der Fall.
    • Hallo Manuela

      Ah ok, bei so vielen tieren würde ich es auch machen
      Das mit dem abnehmen trotz Fressen kenne ich leider zu gut, auch wenn nicht von den Schlangem
      Wenn du aber abweichungen hast bedeutet das aber nicht automatisch das etwas nicht stimmt oder? Also ab wieviel abweichung sollte man sich Sorgen Machen?

      Danke für die angaben über die Einteilung Jungtiere, subadulte und adulte. ich hoffe das meine nie 1200g schwer werden. Es ist aber ein guter anreiz für die Gewichtskontrolle!

      Danke dir
      Manu
      lise & hodge
      Dani
      Yellow, Pünktchen & Zweispiz
    • hey ihr lieben,


      @Manuela Flühler


      auch ich danke dir für die ausführliche Beschreibung des Fressverhaltens :)
      nur muss man auch immer ein bisschen bedenken das es von Tier zu Tier individuell verschieden ist
      von Fressverhalten, auch dies habe ich in laufe der Jahre in er Haltung von schlangen erfahren


      @Rico Rogantini
      ah, okay, ich danke dir für die Beschreibung wie sich deine Spitzkopfnatter verhält,
      so ähnlich hatte ich es mir schon gedacht, auch mit den Abwehrsekret das es sehr unangenehm ist
      mit den bissen, hört es sich etwas an wie bei meinen Erdnattern, kurze aber doch effektive Bisse ..:)


      aber ist ja auch interessant zu wissen wie sich diese schlangen verhalten auch für andere :)
      ______________
      viele grüße
      Katja K.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gelöscht7 ()

    • Hallo zusammen

      @Manuela Weber
      Also ich fange mir an Sorgen zu machen, wenn das betroffene Tier innerhalb von wenigen Monaten über 10% Körpergewicht verliert. Das ist für mich ein Indikator, dass etwas nicht stimmt und dann versuche ich den Grund dafür zu ermitteln. Hat das Tier Parasiten? Wie viel hat es in dieser Zeitspanne gefressen? Wenn ich das Gefühl nicht los werde, dass ich etwas übersehe dann sende ich sofort eine Kotprobe ein und wenn diese negativ ist, dann wird das Tier dem Tierarzt vogestellt. Zum Glück sind solche Fälle bei mir äusserst selten.

      Ehm ja ?( ... So viel ich mitbekommen habe, haltest Nattern... Hoffe schwer, dass sie niemals 1200 g erreichen :D .

      @Katja Krause
      Ja, da hast du vollkommen recht. In meinem Beitrag habe ich auch auf die unterschiedlichen Entwicklungen meiner Jungtieren hingewiesen, welche bei gleicher Haltung und Fütterung, erhebliche Gewichtsdifferenzen aufwiesen. Und dann sind natürlich die Futterspezialisten nicht zu vergessen, habe selber ein paar davon ^^ .

      Gruss, Manuela
      Gruss,

      Manuela

      ———————

      Ich werde nie verstehen, warum man immer als böse gilt, wenn man nur ehrlich und direkt ist.
    • Katja Krause schrieb:

      hey @ ihr lieben,

      @Manuela Flühler
      auch ich danke dir für die ausführliche beschreibung des ferssverhaltens :)

      nur muss man auch immer ein bischen bedenken das es von tier zu tier induviduell verschieden ist
      von fressverhalten, auch dies habe ich in laufe der jahre in er haltung von schlangen erfahren



      @Rico Rogantini
      ah, okay, ich danke dir für die bescheschreibung wie sich deine spitzkopfnatter verhält,
      so ähnlich hatte ich es mir schon gedacht, auch mit den abwehrsekret das es sehr unangenehm ist

      mit den bissen,
      hört es sich etwas an wie bei meinen erdnattern, kurze aber doch effecktive bisse ..:)

      aber ist ja auch interessant zu wissen wie sich diese schlangen verhalten auch für andere :)
      Es ist natürlich von viel mehr abhängig als nur vom Tier selbst. Die allgemeine Haltung und das Umfelad machen fresstechnisch sehr viel aus.
      Bei meinen 1.1 Spitzkopfnattern war das sogar so, dass ich das Männchen zeitweise über 3-4 Monate separat halten musste, damit es gut gegessen hat.
      Anscheinend wurde es im grossen Terri vom viel grösseren und stärkeren Weibchen unterdrückt und wurde zum Fressverweigerer, was bei ausgewachsenen Spitzkopfnattern doch eher seltener vorkommt. (vor allem bei den Weibchen, die sind echte Fressmaschinen. Jungtiere bei dieser Spezies können sich doch öfters noch kompliziert anstellen und zwar so lange bis man diese Zwangsfüttern muss.)
      Nur durch beobachten selbst konnte man von dieser Unterdrückung nichts feststellen. Man hat aber dann immer gemerkt, dass das Männchen jeweils viel schreckhafter und ängstlicher auf alles reagiert hat. Kurze Zeit nach der Trennung hat sich dieses Verhalten jeweils gelegt und der Appetit kam zurück.

      Ich gebe dir betreffend des Gewichtsverlust vollkommen recht. Würde auch eine Kotprobe einsenden und bei einem Fachkundigen Tierarzt vorstellig werden.
    • Was ich in meinen 6 Jahren Boa Haltung herausgefunden habe ist folgendes:
      Jungtiere wachsen bei normaler Fütterung relativ langsam. Sobald sich ihr ganzer Verdauungstrakt richtig eingestellt hat, werden sie wahre "Mülleimer" und fressen was sie können. In diesem zweiten Lebensjahr geht das ganze Futter in die Länge der Tiere. Ab dem dritten Lebensjahr wenn sie eine grösse von zirka 1.70 erreicht haben, legen sie extrem an Masse zu. Vorallem die weiblichen Tiere. Also bei mir hat jetzt ein 3 jähriger Bock gut 1.60m und 1,5 Kg und das Weib mit gleichem Alter und Genetik ist gute 1.80 und 2,6Kg schwer. Mit diesem Gewicht des Bockes gilt er für mich als Adult und somit zuchtreif. Ein Weib ist in diesem Alter sicher auch zuchtreif jedoch sollte ein Weib bei mir minimum 5Kg auf die Waage bringen bevor ich mir überhaupt überlege sie zu verpaaren. Boas setzen ja hauptsächlich Fett an um dann die Dottersäcke ordentlich zu füllen, welche dann als Nahrung für die Jungtiere genutzt werden. Da Boas in der Zeit der Trächtigkeit in gewissen Fällen nicht fressen, kann ein zu mageres Weib grosse schäden bei einer Trächtigkeit davon tragen oder eben die Jungtiere.
    • Hallo zusammen

      @Rico Rogantini
      Da bin ich vollkommen einverstanden. Es gibt so viele Faktoren, welche das Fressverhalten beeinflussen können. Ich halte meine Schlangen alle einzeln, aber ich kann mir vorstellen, dass kleinere oder auch ängstlichere Tiere, sich relativ schnell gestresst fühlen und mit Futterverweigerung reagieren können. Wenn die Haltungsparameter nicht stimmen, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass das Tier früher oder später Probleme macht.

      @Andi Eder
      Sorry, aber der Klugscheisser in mir meldet sich gerade...
      Ich mag es nicht wenn man Tiere oder gar Frauen als "Weib" bezeichnet. Dieses Wort empfinde ich als sehr abwertend und nicht mehr zeitgemäss... Dreizehntes bis neunzehntes Jahrhundert?

      Ich kann auch nicht verstehen, wieso männliche Reptilien immer wieder als "Böcke" bezeichnet werden... Es gibt Schafböcke, Geissböcke, Gemsböcke... Oder hat jemand von euch schon mal vom Pferdebock anstatt vom Hengst gehört? Na gut, ich bin da als Schafhalter vielleicht ein wenig empfindlich :D . Ich weiss sehr genau welche Eigenschaften ein echter Bock mitbringen muss :P .
      Ich bin sicher, dass du das nicht negativ gemeint hast Andi, aber es kam bei mir einfach so an... Können wir so verbleiben, dass wir fortan von weiblichen und männlichen Tieren oder von Weibchen und Männchen sprechen? Meinetwegen auch der Herr und die Dame...

      Danke.
      Gruss,

      Manuela

      ———————

      Ich werde nie verstehen, warum man immer als böse gilt, wenn man nur ehrlich und direkt ist.
    • hey @Manuela Flühler,


      zu deiner Antwort auf meinen Beitrag:
      Okay, denn wie ich schon erwähnte, man kann zwar global eine Beschreibung geben, auch mit Fütterung Intervalle, aber wie ich schon erwähnte sind auch bei Reptilien/schlangen Tiere darunter die individuell verschieden sind, vom fressen, verhalten ....


      Habe auch ein Wurf Boas gehabt von 11 Tieren, aber wie du auch schon schriebst, im Wachstum, große, Fressverhalten sehr unterschiedlich obwohl sie alle das gleiche bekommen haben, auch große des Beutetieres, ein paar sind richtig kräftig geworden und ein paar immer etwas kleiner geblieben :)
      Und sehe es auch mit der kleinen Corallus hortulanus die ich habe, wo ich sie vor 3 Monaten bekommen habe, vom Züchter (denke mal er dachte auch das kleine Kerlchen frisst eh nicht).... Konnte ich das Babymäuschen anbieten wie ich wollte, keine Chance das er/sie heran ging
      hab den mit den ein oder anderen Halter der welche hält gefragt, welche mir sagte sie würden seid Geburt super fressen, auch da kann man es wohl auch nicht verallgemeinern
      aber habe sie mit ein Trick doch noch ans Futter bekommen :)

      Und das wollte ich nur sagen.....


      @Rico Rogantini

      ah, okay...ich danke dir für die ausführliche Beschreibung :)


      Ja, da gebe ich dir recht, bezüglich des Zusammenhaltens, habe ich auch immer wieder bei meinen Kornnattern beobachten können, besonders bei den Männchen, das nach einer zeit immer Probleme auftraten wenn ich sie zusammenhielt und wenn es nur 2 Tiere
      waren, auch jene müssen sich unterdrückt haben, obwohl ich so nichts
      sehen konnte, aber fraßen nimmer so gut, und einer magerte rapide ab
      nach dem sie einzeln saßen, erholte sich das schwache Tier wieder ...


      Aber könnte das bei den Männchen auch daran liegen wenn sie nicht so Fressmaschinen sind, dass es auch oft die Paarungszeiten sind wo sie etwas zickiger sind mit der Fresserei !?... Und dann wie man sagt nur das Mädel im Kopf haben, und daher nicht fressen wollen ....


      ohha, Zwangsernährung ....darf ich fragen wie du sie zwangsernährst ?!
      ______________
      viele grüße
      Katja K.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gelöscht7 ()

    • Hallo zusammen

      @Katja Krause
      Das stimmt mit meinen Erfahrungen überein. Jungtiere können sich sehr unterschiedlich entwickeln, auch wenn sie in den selben Abständen und der selben Futtertiergrösse, gefüttert werden. Auch liegt es nicht nur jeweils an der Gattung der Schlange sondern ist es von Tier zu Tier unterschiedlich. Keine Regel ohne Ausnahme :) .

      Über Königspython habe ich oft sagen hören, dass sie zu den Sensibelchen unter den Schlagen gehören und dass, vor allem Jungtiere, oft schwer ans Futter zu bringen seien. Ich konnte dies bis jetzt nur bei einem Jungtier feststellen. Als auch ich mit meinem Latein am Ende war, habe ich es in die Hände eines Profis gegeben, doch da war nichts zu machen.

      Was war das denn für ein Trick? ^^ Also auch ich habe so meine Methoden, manche sind auch echt lustig, aber sie funktionieren wirklich :D :D :D . Hast du auch schon Klopfgeräusche auf dem Bodengrund erzeugt, um das Tier zum Fressen zu bringen? Ich schon und manchmal klappt es auch... Komme mir dann immer so beschämt vor... So im Styl: hoffentlich sieht das keiner :) . Aber für meine Tiere mache ich alles.
      Gruss,

      Manuela

      ———————

      Ich werde nie verstehen, warum man immer als böse gilt, wenn man nur ehrlich und direkt ist.
    • Katja Krause schrieb:

      @Katja Krause


      @Rico Rogantini
      ah, okay...ich danke dir für die ausführliche beschreibung :)

      ja, da gebe ich dir recht, betzüglich des zusammenhaltens, habe ich auch immer wieder bei meinen kornnattern beobachten können, besonders bei den männchen, das nach einer zeit immer probleme auftraten wenn ich sie zusammenhielt und wenn es nur 2 tiere waren, auch jene müssen sich unterdrückt haben, obwohl ich so nichts sehen konnte, aber fraßen nimmer so gut, und einer magerte rapide ab nach dem sie einzeln sassen, erholte sich das schwache tier wieder ...

      aber könnte das bei den männchen auch daran liegen wenn sie nicht so fressmaschinen sind,
      das es auch oft die paarungszeiten sind wo sie etwas zickiger sind mit der fresserei !?...
      und dann wie man sagt nur das mädel im kopf haben, und daher nicht fressen wollen ....

      ohha, zwangsernährung ....darf ich fragen wie du sie zwangsernährst ?!
      Also bei mir war es definitv wegen der Unterdrückung. Alleine gehalten hat das Männchen gleich oft gegessen wie das Weibchen. Einfach die kleineren Portionen, da er auch 70cm kürzer war.
      Hatte Glück, dass die Beiden sich nie gepaart haben. Habe diese im Zürcher Zoo als 2.0 CHNZ Geschwister übernommen (12 Wochen alt) und erst sehr spät festgestellt, dass es 1.1 waren. (habe die Grosse nochmals sondieren lassen, da ich es komisch fand, ein knapp 2.4m langes Männchen zu haben welches frisst wie ein Mähdrescher. 100G Ratten waren eine kleinigkeit für die Dame :))
      Konnte da im laufe der Jahre keine Änderungen des Fressverhaltens feststellen unabhängig von der Jahreszeit. Nur vor der Häutung wurde das Essen verweigert. (also noch bevor es für mich ersichtlich war)

      Ich habe nie selbst zwangsernährt. Habe das durch einen Reptilienarzt machen lassen. Mit Pinkies. (da war der Herr aber noch ziemlich klein und zierlich. ca. 90cm. Hat damals fast 12 Wochen das Fressen verweigert.)
    • Hey ihr lieben,


      @Manuela Flühler,
      das freut mich das wir da ein bisschen einer Meinung sind bezüglich der Jungtiere :),
      da gebe ich dir recht, ausnahmen glaube ich wird es immer wieder mal geben...


      Zu den Python regius:
      ich kann es genau anders sagen, ich habe 5 wf gehabt, wirklich ganz kleine Babys,
      die haben aber alle durch die Bank gefressen wie die verrückten, egal was ich ihnen geben habe,ohne Probleme, die Zickerei fing dann an wo sie in die geschlechtsreife gingen, das sie ihre Futterpausen eingehalten hatten, und da haben sie mich ehrlich in den Wahnsinn getrieben ...
      Ich bin nicht der Typ, der sagen kann och, egal wenn das Tier mal paar Wochen nicht frisst,wird schon schief gehen, da meine Morelias, Netzpython, Tigerpython, Boas immer echte Fressmaschienen wahren, und auf einmal Tiere die wochenlang verweigern :)


      zu den Fressmethoden:
      och, gott...warum beschämt...wie heißt es: gut ist was klappt :)...
      Und gerade bei Tiere kann man mehr als erfinderisch werden, habe da auch so viele Varianten gehabt
      das einzige was ich mehr als fies, und nicht gemacht habe wahr, Mäuse in den Mixer zu schmeißen
      Aber habe auch jegliche Variante von klopfen, oder warmes Beutetier mit der Pinzette die schlange bisel reizt (sprich berührt, angestupst) oder wenn sie in der Höhle lagen das Beutetier vors Loch gehalten der höhle, um den Bissreflex auszulösen....Meine kleine Corallus hortulanus habe ich wie ich es noch aus der DGHT kannte oder man mir sagte,
      oder auch seiner Zeit Züchter, mit ein Mauseschwänzchen ans Futter bekommen :)...


      Da nimmt man gefrorene Maus, schneidet das Schwänzchen an der Basis ab, legt es ins Warme Wasser
      nimmt die Schlange vorsichtig in die Hand und fixiert den Kopf, öffnet leicht das Mäulchen
      Und schiebt den Mäuseschwanz vorsichtig ( nicht gegen den strich) so weit in den Rachen, aber vorsichtig, bis man den Schluckreflex auslöst, und setzt Schlange samt Schwanz wieder ins Terrarium, wichtig ist das die Schlange selber schluckt...


      Habe so bis jetzt immer wenn das Jungtier gesund wahr erfolge gehabt sie ans Futter zu bekommen,


      was aber nicht heißen soll das es immer klappt, auch da wird es ausnahmen geben :)
      ______________
      viele grüße
      Katja K.

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    • hey @Rico Rogantini,

      ich danke dir für deine antwort :)

      hätte ich nicht gedacht, das sie sich so stark unterdrücken, da es ja ein 1,1 ist,
      aber da sieht man das man nicht immer danach gehen kann, das wohl auch bei ein 1,1 probleme gibt

      ich weiss nicht,
      kennet ihr schweizer das poppen (daumendruck) oder auch knispeln an der schwanzbasis ?!..
      um das geschlecht zu bestimmen, bei python regius ist es schwer, aber bei nattern, boas klappt die variante eigentlich recht gut, bevor man die sonde nehmen muss ?

      bei der grösse hätte ich mich auch über ein männchen gewundert,
      obwohl ich ein bloodred kornnatter männchen hatte was auch über 2 meter wahr (aber doch sehr selten) meist sind die mädels die grösseren, und auch besseren fresser

      häutung ist normal das sie da verweigern, obwohl es auch da ausnahmen geben kann
      habe auch boas und nattern die fressen vor gier trozdem, aber habe da keine gute erfahrung gemacht
      häuten schlecht und manche erbrechen auch ihr futtertier, warte immer die häutung ab und gebe dann wieder normal weiter

      okay, auch nicht schlecht vom sachkundigen tierarzt machen zu lassen mit der zwangsernährung :)
      aber freut mich das ihr ihn doch noch ans futter bekommen habt
      ______________
      viele grüße
      Katja K.
    • Klar kenne ich das mit dem poppen.
      Hatte aber keinen Plan, wie das genau geht :)
      Hab mir anhand der Haut welche ich nach der Häutung aus dem Terri entfernt habe auch gedacht, dass es bei den Beiden um die Kloake unterschiedlich aussieht.
      Habe mir aber nichts dabei gedacht, da ich sie vom Zürcher Zoo hatte und sie dort eigentlich bestimmt wurden.

      Meine haben bei Häutung immer verweigert. Habe dann aber den Rythums herausbekommen und es dann eh vermieden zu füttern. Genau wegen den besagten Problemen.

      Habe das Männchen als es zu heftig wurde mit der Unterdrückung dann weggegeben (verschenkt). Das ewige hin und her mit prov. Terrarium war dann auf Dauer auch keine Lösung.
      Zu diesem Zeitpunkt war das Männchen ca. 180cm. Ich hatte im grossen Terrarium ein 80 Liter Aquarium eingebaut (inkl. Fischen). Zum Ende hin ging das so weit, dass wenn man Füttern oder Putzen wollte das Männchen sich sofort im Aquarium versteckt und wild um sich herumgebissen hat (als wäre er übels gestresst und müsse sich abkühlen). Dort verweilte er dann Zeitweise mehrerere Stunden. Dieses Verhalten war aber jeweils komplett weg, wenn man die Beiden für 4-6 Wochen getrennt und wieder zusammengeführt hat. Dann ging es ca. 8 - 12 Wochen einigermassen gut und fing dann wieder von vorne an...
    • hey @Rico Rogantini,

      ich danke dir, für die nette antwort :)

      okay, das ist gut das du weisst was ich meine.
      die meisten verstehen es immer nur 2 deutig, und geben dummen kommentar ab :).

      das stimmt ein bischen übung brauch man für das poppen, habe es aber den sondieren vorgezogen, da es nicht ganz so viele risiken gibt.
      das muss wirklich jemand machen der viel erfahrung hat, hab da schon sachen gehört ;( , das tiere sich danach gedreht ect. haben.
      auch was ich in der hinsicht gehört habe, eigentlich ist ja ein kleines kügelchen vorn drauf, dann nehmen sie ein draht.
      oder wenn madame oder der herr etwas wehriger ist, stechen sie einfach durch, also nicht so schön alles.

      daher habe ich immer die variante vorgezogen, des knispeln oder auch poppen :)


      wenn man das kann habe ich auch gehört, das man es an der haut sehen kann, wenn sie sich gehäutet haben.
      und glaub wenn ich mich nicht irre die schuppen abzählen kann vom after ausgehend bis zur schwanzbasis


      ich denke mal da hast du recht gestresst wahr das männlein dann wohl wirklich, besonder bei so einen verhalten.
      hätte dann auch wie du gehandelt, und ihn weg geben, um das er zur ruhe kommt :)

      hast du denn noch solche nattern oder hast du sie alle weg geben ?
      ______________
      viele grüße
      Katja K.

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    • Um zu zeigen das die Variante, des helfen mit ein Mauseschwänzchen geklappt hat,
      bei meiner kleinen corallus hortulanus, ein Bildchen ....


      Falls es gegen eine Regel verstößt, bitte ich den Admin @Martin Vögeli jenes wieder zu löschen :)
      (die Babymaus ist tot, verfüttere nur Frost, natürlich aufgetaut :) )
      Dateien
      ______________
      viele grüße
      Katja K.

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