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Luftfeuchtigkeit, wie ich sie erreiche oder reduziere

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    • Luftfeuchtigkeit, wie ich sie erreiche oder reduziere

      Hallo Zusammen

      Ich weiss das es ein grosses Thema ist den nicht alle Brauchen die gleiche Luftfeuchtigkeit, den noch ist es Wichtig zu wissen was ich dafür oder dagegen tun kann.

      Am Anfang habe ich mit zu hohen Temperaturen gekämpft dafür hatte ich eine stabiele Luftfeuchtigkeit von 40%-55%. Nun habe ich die Temperatur im Griff dafür schwankt meine Luftfeuchtigkeit zwischen 50% und 100%!

      Nun was alles Wirkt auf die Luftfeuchtigkeit? Wirken auch Unwelteinflüsse von drausen mit? Liegt es haubtsächlich am Bodengrund?

      Freu mich auf viele Informationen!

      Glg
      Manu
      lise & hodge
      Dani
      Yellow, Pünktchen & Zweispiz
    • Salü Manuela

      Ich habe diesbezüglich vor allem eine Beobachtung gemacht: Die meisten Hygrometer (auch die teuren aus dem Fachhandel) sind absoluter Schrott!

      Zwar habe ich auch in jedem Terrarium entsprechende Messgeräte, aber gehe mehr auf mein Gefühl... möglichst viele Pflanzen helfen da schon sehr. Auch eine Wasserschale hat viel Einfluss, je grösser die Schale desto höher die rel. LF.

      Bei steigender Temperatur sinkt die rel. LF und umgekehrt, sprich z.T. "stark" schwankende Messwerte sind normal, auch in der Natur.


      LG Pascal
    • Hallo Manuela

      Was die Pflanzen angeht, findest du bei mir in jedem Terrarium die Efeutute. Sie ist meiner Sicht nach die robusteste Pflanze, die auch mal eine 1.5 kg Königspython auf sich sitzen lässt ohne das gerade alles braun wird oder abstirbt. Ich habe mich schon sehr lange darüber informiert welche Pflanzen am besten sind, und ich finde einfach keine andere die so robust ist und einigermassen schön aussieht.
      Was die Erde angeht, nehme ich die ganz gewöhnliche aus dem Baumarkt.
      Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen und das du noch mehr gute Tipps bekommst.

      LG
      Königspython 1.1.0
      Phelsuma Pasteuri 1.2.0
    • Ramona Isler schrieb:

      Hallo Manuela

      Was die Pflanzen angeht, findest du bei mir in jedem Terrarium die Efeutute. Sie ist meiner Sicht nach die robusteste Pflanze, die auch mal eine 1.5 kg Königspython auf sich sitzen lässt ohne das gerade alles braun wird oder abstirbt. Ich habe mich schon sehr lange darüber informiert welche Pflanzen am besten sind, und ich finde einfach keine andere die so robust ist und einigermassen schön aussieht.
      Genauso bei mir. Efeutute ist sehr robust und man kann sie auch einfach nachziehen.
      Bei gewissen Terrarien habe ich noch Grünlilien drin.
      Beste Grüsse Martin
    • Pascal Heidelberger schrieb:

      Salü Manuela

      Pflanzen sorgen für eine LF die etwas höher ist als der Raumdurchschnitt und vor allem, für mich der wichtigste Punkt, für eine gewisse Stabilität!
      Ich benutze ganz unterschiedliche Substrate, gute Erfahrungen (abgesehen von den eingeschleppten Trauermücken :cursing: ) habe ich mit billiger Universalerde gemacht.

      LG Pascal
      Pascal, da gibt es eine sehr einfache Lösung gegen diesen Eckelzwerge...
      Ich habe dafür extra im Brockenhaus eine Mikrowelle gekauft (sonst kommt bei mir absolut nix rein....).
      Ich "brate" meine Erde immer zuerst in der Mikrowelle, höchste Stufe, 2 Minuten. Glaub mir, da überlebt KEIN einziges Trauermückchen Ei! Und schön keimt alles wieder schön, ohne gerade gefressen zu werden. Beim Terri-Substrat habe ich dasselbe gemacht und es klappt einwandrei.
    • Hi


      Also Pflanzentechnisch hatte ich schon alles Mögliche drin bei mir. Ich hatte Bromelien, Efeu, Farn, Moos, Fensterblatt – Monstera deliciosa, Drachenbaum – Dracaena, Tillandsien und auch schon so Buschartige, welche ich nicht mehr beim Namen kenne.
      Zudem habe ich immer auf einen natürlichen Untergrund wert gelegt, heisst, Blähtonkugeln bedeckt mit einem Flies und darüber Erde und Rindenmulch. Da ich viel Erde drin hatte (ca. 20 cm hoch) hatte ich die Möglichkeit sogar echte Wiese anzupflanzen. Da es ein 2m hohes Terrarium war (lxbxh 200cm x 80cm x 200) und dadurch der Boden mit den vielen Pflanzen eher schattig war, habe ich mich für schattenbeständigen, schnell wachsenden Schattenrasen entschieden und diesen gepflanzt.

      Durch die vielen Pflanzen hatte ich keinerlei Probleme die Luftfeuchtigkeit zu halten. Durch Wärme- und Kältephasen konnte man dann noch mit der Luftfeuchtigkeit spielen. Je wärmer es ist, desto mehr Wasser wird von der Luft aufgenommen und abtransportiert. Sobald es kälter wird, beginnt diese Luft zu kondensieren und es wird wieder feuchter. Aufgepasst, dass man keine Staunässe produziert. Hatte da mal Probleme mit den Dracaena, bei welchen sich durch die hohe Feuchtigkeit im Boden die Wurzeln aufgelöst haben. Zudem beginnt es dann auch modrig zu riechen.

      Im Endeffekt ist es so, das du schauen musst, welche Pflanzen deinen klimatischen Bedingungen entsprechen. Diese tragen dann zu einem einzigartigen Klima in deinem Terri bei. Echtpflanzen sind immer besser als Plastik. Anhand der Pflanzen siehst du nämlich auch ohne Hygrometer, ob deine Werte stimmen.
      Entweder ziehst du sie selbst, oder du kaufst sie und bereitest sie auf das Terri vor. (Abwaschen und über eine gewisse Zeit giessen um eventuelle Düngeresten rauszukriegen.)
      Betreffend Giftigkeit der Pflanzen kommt es halt auf das Einsatzgebiet an. Ist sie giftig bei Berührung oder bei ablecken (nie einsetzen, da Tiere oft Wassertropfen ab Pflanzen trinken), ist sie giftig bei Verzehr (kann bei Schlangen und nicht pflanzenfressenden Tieren mit Frostfutter problemlos eingesetzt werden, da diese weder selbst noch deren Futter die giftigen Pflanzen verspeisen können), ist die Pflanze komplett ungiftig kann sie eigentlich immer und überall eingesetzt werden. So habe ich das für mich jeweils entschieden, welche Pflanzen reingekommen sind und welche nicht.


      Stachellose Kakteen finde ich cool...
    • Hallo.

      Supper da hab ich doch schon einige ansetze.
      Habe seit jahren so eine Grasähndliche Pflanze die auch Luftwurzeln macht und die ist bis jetzt unzerstörbar gewessen, die Katzen haben daran genagt, sie sind x mal umgezogen (standort wechsel), haben kein Wasser erhalten, es war zu kalt oder sie bekammen so gut wie kein Licht, trotzdem Leben sie noch.
      Habe einige zöglinge umgetopft, da sie bei mir seit sicher 10 Jahren kein Dünger erhalten haben sollte dies schon mal passen. Sie hängen so schön über den Topfrand und bieten daher schutz wie lange Grashalme. Die gräbt er immer wieder mal aus, aber die Pflanzen haben bereits neue Tribe daher denke ich das Fazit nach vier Tagen ist Positif.
      Schau mich mal noch um für die einrichtung im zweiten Teri, da habe ich noch etwas Zeit da ich noch nicht weiss was rein kommt.
      Der Kaktus (ist hoffentlich das gleiche wie eine Kaktee, oder zumindest sehr ähnlich) gedeit auf jedenfall Prächtig☺️


      nun noch eine Frage; können zuviel Pflanzen im Teri sein oder ist weniger mehr?

      Glg
      Manu
      lise & hodge
      Dani
      Yellow, Pünktchen & Zweispiz
    • Salü Manuela

      Ich hab mir für meine Terrarien gestern einige Samen bestellt:
      -Aristolochia gigantea
      -Passiflora colinvauxii
      -Peperomia macrostachya
      -Aloe arborescens (Yellow Flower)
      -Ensete ventricosum (Zierbanane)
      -Coffea arabica (Kaffeestrauch)
      -Passiflora edulis f. edulis
      -Bauhinia variegata (Orchideenbaum)
      -Nicotiniana tabacum (echter Rauchtabak)

      Mal schauen wie gut sich die Samen machen, wie schnell da was wächst und wie gut sich die Pflanzen für ein Terrarium eignen.
      Gibt dann sicher jeweils einen kurzen Bericht dazu. Gibt dir vielleicht auch noch einige Ideen :)

      LG Pascal
    • Salü

      Von den meisten Pflanzen sind 10+ Samen dabei, da werde ich wohl 50/50 machen: die eine Hälfte einfach ins Terrarium geben und schauen was passiert (natürlich bevor die Schlangen einziehen) und die andere Hälfte gemäss Anleitungen aufziehen. Wenn alles klappt werde ich in 2-3 Monaten wohl auch Jungpflanzen zur Abgabe haben :D Sind ja viel zu viele Samen, wenn alle keimen würden (was ausgeschlossen ist), hätte ich ca. 150 Pflanzen und sooo viel Platz hab ich ja auch nicht.

      LG Pascal
    • Hallo
      Ich habe auch gute Erfahrungen mit der Efeutute gemacht! Zur Zeit steht auch ein Steckling im Aquarium, mal sehen was passiert.
      Was sich bis jetzt auch sehr gut macht sind zwei verschiedene Drachenbäume. Diese haben einen relativ stabilen "Stamm" und können deshalb auch einen Königspython gut aushalten. Ausserdem sind sie, wie die Efeutute auch, unempfindlich gegenüber unregelmässigem Giessen. Sie standen schon bis zum Rand im Wasser und fast im trockenen.
      Zur Zeit versuche ich mich noch mit Ananas Samen, bin auch gespannt was passiert :)
      @Pascal Heidelberger ich wäre dann eventuell ein dankbarer Abnehmer ;)
      Gruss Tobias