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Cerastes cerastes Terrarium

    • Dann habe ich Sandkastensand (25kg = 2.90 CHF) bei Landi gekauft. Zudem hatte ich noch normalen Terrariensand. Diesen habe ich zusammengemischt (alles zusammen ca. 100kg). Anschliessend habe ich den Sandkastensand mit einem Haushaltssieb noch durchgesiebt, um grobe Stücke oder scharfe Rückstände herauszusieben. Mit drei 75W Spots habe ich diesen 3 Tage durchgetrocknet, sodass er nun trocken und seidenweich ist :)
      Auf einer Seite habe ich den Sand erhöht, sodass ca. 10-12cm zur Verfügung stehen. Auf der anderen Seite sind es ca. 7-10cm. Ich fügte einen schönen Ast ein, welchen ich im Calanca-Tal gefunden habe. Leider ist der noch nass, aber das trocknet ja schnell. Der wird dann relativ hell. Weiter habe ich im Winter beim Snowboardfahren hübsche grosse Steine in Saas Grund entdeckt. Diese habe ich mit einem Kollegen snowboardfahrend ca. 2500 Höhenmeter den Berg hinunter gebuckelt. Es hat sich wieder mal gelohnt. Nun sind Steine aus 3200 m.ü.M. im Terrarium :)
      Draussen habe ich Gräser ausgerissen und im Terri eingegraben. Die werde ich nicht giessen und austrocknen lassen. Dann entsteht noch etwas mehr der wüstenmässige Eindruck. Bis das soweit ist, lasse ich das Terrarium einlaufen. Die Spots muss ich noch schlauer befestigen und schauen, ob zwei reichen, um die Grundtemperatur zu erreichen. Schliesslich steht dann noch der Einbau der SPS, sowie das saubere verlegen der Kabel an.
      Schlussendlich gibt es dann noch eine "Trockensteinmauer" unterhalb des Terrariums, in welcher Skorpionterrarien eingebaut werden. Das dauert aber wohl noch ein Weilchen :) Diese werden dann auch mit der SPS gekoppelt. Dann kann ich alles prima steuern, über Mittag die Temperatur nochmals um 3-4°C steigern und diese 3 Stunden so stehen lassen, bis es am Abend wieder auf Zimmertemperatur abkühlt.

      Vermutlich werde ich noch so das ein oder andere anpassen, da die Schlange aber sowieso erst nach den Sommerferien kommt (in ca. 5 Wochen), habe ich ja noch Zeit zum tüfteln ;)

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      So das wars erstmal wieder. Sobald etwas dazu kommt, melde ich mich erneut.

      Gruess Basti
    • Hoi Basti

      Also dein Terri sieht Hammermäsig aus, Du bringst mich da auf ganz neue Ideen, Danke im Voraus
      Werde bei meiner nächsten Rückwand überlegen ob ich auch mal Multipor verwende.
      Machst Du auch die elektronische instalation steuergerät usw. selber oder kennst Du da jemanden der Dir hilft? den dass ist bei mir immer dass Problem aber zum Glück gibt es www.
      Auf jedenfall Daumen hoch und auch von mir gratulation zu diesem terri
    • Hallo Basti
      Du hast deine aussergewöhnliche Idee auch aussergewöhnlich umgesetzt....nämlich aussergewöhnlich gut :thumbup:

      Ich danke dir für den bisherigen Teil deiner Baudokumentation die bestimmt den ein oder andern anspornt und inspiriert.
      Hoffentlich informierst du uns auch über eventuelle Anpassungen und den Bau der Trockenmaueridee. Chapeau!
      Beste Grüsse Martin
    • Wow, finde das Terrarium ist echt cool geworden. Sieht echt gut aus.

      Hätte da aber noch eine kleine Frage.
      Ich kenne mich mit Giftschlangen nicht aus, darum muss ich das einfach fragen.
      Ist es schlau, bei Viperartigen Insassen mit Schiebetüren und nicht mit Falltüren zu arbeiten?
      Oder ist die Hornviper eher ruhig und liegt eingegraben im Sand?

      Ich persönlich hätte vermutlich ein Terri, welches von Oben zu bedienen wäre :)

      Gruss
    • Also, zuerst ein grosser Hofknick, dein Terri sieht einfach super mega geil aus (um wie meine Jungs zu sprechen....).
      Ich habe mir das Multipor aufgeschrieben, um im Winter mein Nattern-Terri umzugestalten, danke für den Tipp!

      Frage: du hast ja die ganze Anlage im Keller oder kellerähnlichen Raum. Wie wirst du den Winter dann herstellen? Da ist es ja während 2-3 Monaten saukalt, wirst du dies auch für dein Tier simulieren?
    • Hi zusammen,

      @Giuseppe: Multipor ist wirklich cool zu verarbeiten. Ich habe jetzt gesehen, dass es wohl noch ein zwei Schichten mehr Fliesenkleber und einen Expoxydanstrich bräuchte, wenn man es ganz "hart" haben will. So ist sie gegen Stösse nicht so super gut geschützt und mir ist an einer Stelle schon etwas abgebröselt. Naja, habe es mit Farbe überstrichen, sieht man nicht mehr.
      Die Elektroinstallation macht mein Schwager, der ist Elektriker. ;) Ich selber hätte wohl Mühe, alles sauber zu programmieren und zu installieren.

      @Martin: Ja ich werde sicher für die Trockensteinmauer darunter noch etwas posten, wenn ich dann soweit bin.

      @Rico: Ja das geht problemlos. Bei so grossen Terrarien gibt es sowieso keine Falltüren mehr. Stell dir eine Falltüre vor, welche ca. 170cm lang und 60cm hoch ist. Die kann man dann nicht mehr hochheben und Arbeiten kannst du auch nur noch mit einer Hand. Meine Schiebescheiben sind mit einem internen Schloss gesichert, sodass die Türen beide komplett verschlossen sein müssen, ehe man es abschliessen kann. So ist gewährleistet, dass niemand ausbrechen oder einbrechen kann ;)

      @Judith: Anbei ein Bild meines Kellers. Ich halte noch einen Haufen Spinnen hier und der Keller ist voll ausgebaut. Bodenhzeizung, separater Eingang, Fenster und die Türe zum Haus ist speziell gesichert, sodass nichts vom Keller ins Haus gelangen kann. Ich kann also die Temperatur problemlos variieren. Die Schlange wird dann im Winter sowieso eine Winterruhe machen, dies dann aber im anderen Keller, wo es so zwischen 10-15°C wird.

      Besten Dank für euer Lob, ich habe auch Freude dran :)

      Gruss Basti

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    • Hi zusammen,

      So nun bin ich dazu gekommen, die ganze Arbeit mit der Elektrik zu machen. Dazu hat mir mein Schwager einen schönen Schaltplan gezeichnet und das ganze Material bestellt. Ich habe ihm dann ein wenig zugedient mit Kabelröhren montieren usw. Nebst dem Schlangenterrarium wurde auch die ganze Spinnenanlage neu verkabelt. Wurde endlich Zeit wie man auf dem Foto sehen kann. War ein Gebastel mit Zeitschaltuhr und vielen vielen Kabeln in einer Steckleiste. Weiter wurden die Anschlüsse für die Skorpione, welche unterhalb dem Schlangenterrarium hinkommen, bereits gezogen und müssen nur noch angeschlossen werden.
      Die Mini-SPS lässt jeden Anschluss mit drei Zeiten steuern. Ich könnte also die einzelnen Bereiche der Anschlüsse drei Mal am Tag ein- und ausschalten lassen. Dies macht dann Sinn, wenn man z.B. die Spots nicht die volle Zeitdauer brennen lassen möchte.
      Da ich eine 3x400V Steckdose habe, wurden die einzelnen Phasen schön verteilt, sodass es von der Auslastung her auch kein Problem mehr geben sollte.
      Das Schlangenterri wurde in Grundbeleuchtung, Spots und einem weiteren Abschnitt aufgeteilt. So kann ich jetzt die Grundbeleuchtung 2h vorher einschalten lassen. Dann kommen die Spots dazu und wenn ich die Mittagshitze noch simulieren will, könnte ich einen zusätzlichen Spot für z.B. zwei Stunden am Mittag laufen lassen. Die Spots schalten dann auch 2h vor Lichterlöschen aus, dann habe ich schon ein schönes Temperaturgefäll.
      Das Programmieren der Mini-SPS habe ich meinem Schwager überlassen. Die anschliessende Bedienung ist aber relativ simpel, da kann ich gut selber daran werkeln.
      Weiter wurde ein Hauptschalter eingebaut. So kann ich, wenn Besuch da ist, und die Anlage noch nicht läuft, einfach alles auf einmal einschalten. Dies ist natürlich auch für mich vorteilhaft, wenn ich mal alles kontrollieren will. So muss ich nicht an der Mini-SPS rumschrauben, um Licht zu haben ;)
      Auch haben wir das Terrarium geerdet, da es aus Metall besteht. Nicht dass dann irgendwann durch ein Kabel Strom durch das Terrarium läuft und ich einen Schlag einfange.

      Dann habe ich noch die eine Leuchtstoffröhre durch eine zweite ergänzt, um eine bessere Lichtausbeute zu erreichen. Die beiden habe ich dann so ins Terrarium eingebracht, dass sie nicht mehr blenden, wenn man von vorne ins Terrarium schaut. Ist hübscher so.

      Beim Terrarium selber habe ich noch von Südfrankreich Pflanzen mitgebracht. Die heimischen Gräser habe ich rausgenommen, auch wenn die schon gut durchgetrocknet waren. So ist nun Trockengras, eine Distel und eine mir unbekannte hübsche Pflanze aus den Sanddünen von Südfrankreich dazu gekommen. Zudem habe ich den Runden "Kaktus" eingepflanzt.
      Die Pflanzen werden mit einem kleinen Rohr, welches von aussen nicht sichtbar ist, an den Wurzeln gegossen. So ist es unten etwas feuchter, oben ist der Sand furztrocken, wie in der Wüste halt.

      Jetzt warte ich noch auf die bestellten Steine für die Skorpionwand unterhalb des Terris. Das sollte dann nächsten Monat auch noch fertig werden. Dann melde ich mich wieder :)

      Beste Grüsse

      Basti

      Mini-SPS von innen ohne Anschlüsse
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      Neu gelegte Kabelrohre
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      Vorheriges Chaos der Spinnenterrarienbeleuchtung
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      Anfang der Verkabelung des Schlangenterris.
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      Hauptschalter für die ganze Anlage (Drehschalter)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bastian Rast ()

    • Hi zusammen,


      So der ganze Bewilligungskram hinter mir. War bis auf ein zwei Kleinigkeiten alles ok und so hatte ich den begehrten Zettel vorgestern im Briefkasten. Da ich mit Jerome schon abgemacht hatte, sein hübsches Weibchen an diesem Wochenende abzuholen, war das optimal passend. Heute dann haben wir alle zusammen unsere neue Mitbewohnerin abgeholt. Ein wunderhübsches Ding ist das einfach.
      Natürlich auch recht fotogen. Da werden sicher noch einige Fotos folgen.

      Das Terrarium ist also komplett fertig und die Mauer für die Skorpionterrarien habe ich auch bereits gemacht. Fehlt nur noch die Beleuchtung für die Skorpione und dann passt alles. Mal sehen wann ich dazu komme.
      Bilder der Mauer folgen dann noch.

      Herzlichen dank nochmals an Jerome, dass du mir dein Schätzchen verkauft hast. Wir haben mega Freude daran


      Gruss Basti
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