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Tropidolaemus wagleri

    • Tropidolaemus wagleri

      Hallo Zusammen

      Ich würde euch gerne noch einmal eine Art vorstellen, die nicht all zu oft gehalten wird. Allerdings muss ich hier sagen, dass es durchaus Leute hier im Forum gibt, die meines Wissens diese Art schon länger als ich gehalten haben. Ich will mich keinesfalls als experte darstellen, ich will nur meine Erfahrungen teilen (und dabei das Forum etwas beleben :P).

      Haltung:
      Nach meiner Erfahrung ist das grösste Problem bei Tropidolaemus wagleri, dass die Tiere relativ schnell dehydrieren. Ich habe das Glück dass mein Weibchen schlau genug ist, direkt von der Regenanlage, bzw. von einem Blatt was sich davor befindet, zu Trinken. Sobald das klappt, sind die Tiere eigentlich recht einfach in der Haltung.

      Das Terrarium ist ein ExoTerra mit Halogen-Spot, UV-Lampen und einer t5 Röhre fürs Pflanzenwachstum. Eingerichtet ist alles mit echten pflanzen und Aquaristik-Wurzeln. Ausserdem wird eine Regenanlage verwendet welche 4x am Tag 30 Sekunden lange sprüht.
      Die Spots sind bei mir beide auf ser selben Seite, so entsteht ein Temperaturgefälle von ca 25°C - 30°C. Nachdem das Licht löscht, sprühe ich meistens noch einmal von Hand mit heissem Wasser. In der Nacht wird ansonsten nicht beheizt.

      Sehr interessant bei dieser Art ist übrigens der Sexuelle Dimorphismus. Die Männchen sind um ein vielfaches kleiner als die Weibchen. (Bildquelle: ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5327433/)





















      Aufzucht:
      Hierzu kann ich leider nicht viel sagen, da ich kein Männchen habe (und diese auch nicht so oft importiert werden, daher sind die nicht ganz so einfach zu bekommen). Ich weiss nur dass es anscheinend nicht ganz so einfach ist die Tiere "zur Zucht zu bringen" :D .

      Gift:
      Das Gift gilt nicht als lebensgefährlich, man sollte einen Biss von dieser Art aber dennoch nicht unterschätzen. Tropidolaemus wagleri hat ein sehr interessantes Gift, wer sich ein bisschen für Gifte interessiert sollte sich diesen Artikel durchlesen: ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5327433/

      Zum Schluss noch ein paar Eindrücke von meinem Tier: